Die Grundschule  „Nordwindkinner” befindet sich im Stadtteil Reutershagen. Durch ihre etwas abgelegene Lage ist die Umgebung sehr ruhig. Es gibt nur wenig Verkehr, was es vielen Kindern möglich macht, schon früh allein und sicher zur Schule zu gehen.

Die Bushaltestelle am Markt Reutershagen ist etwa 600 Meter entfernt und damit in 10 Minuten zu Fuß erreichbar.

Die Kunsthalle und die Bibliothek in Reutershagen sind nicht weit entfernt. Regelmäßig gehen wir dort hin und bringen den Kindern Kunst und Literatur näher. Auch mit dem Zoo gibt es eine Kooperation. Schnell ist dieser mit dem Bus erreicht. Zweimal im Schuljahr gehen wir in die Zooschule und lernen Verschiedenes über die Tiere und ihre Entwicklung.

Neben dem Spielplatz auf dem Schulhof gibt es noch weitere in unmittelbarer Nähe, ebenso wie ein Bolzplatz, welche von Schule und Hort gern genutzt werden.

Der Hort nutzt Räume in der Schule und der Kita „Flotte Waldkäfer”. Als Kooperationspartner arbeiten Schule und Hort eng und individuell zusammen, sowohl im Schulalltag, als auch bei größeren Projekten.

Die Geschichte Reutershagens

Dieser Ortsteil von Rostock wurde nach dem niederdeutschen Schriftsteller Fritz Reuter benannt. 1919 entstand die Siedlung Alt-Reutershagen, welche ab 1934 als Arbeitersiedlung für die Ernst Heinkel Flugzeugwerke erweitert wurde. Ab 1937 entstanden zusätzlich das Komponistenviertel und ab 1939 das Viertel um den Wiener Platz (damals als Ostmärkisches Viertel bezeichnet). Charakteristisch für beide Viertel sind die Backsteinfassaden der Häuser, die noch heute den Stadtteil Reutershagen prägen. Es gibt sowohl Wohnblöcke als auch Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern. Die Mehrzahl der ersten Bewohner beider Viertel waren Arbeiter und Angestellte der Heinkelwerke. Ein besonders schöner Teil Reutershagens sind die Grünanlagen um den 1938 aufgestauten Schwanenteich. Sie wurden kriegsbedingt erst 1961 endgültig fertiggestellt. Hier wurde am 15. Mai 1969 die neu gebaute Kunsthalle als Museum für zeitgenössische Kunst eröffnet, welche noch heute mit vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellungen Jung und Alt anzieht.

Auf der Alt-Reutershagen gegenüber liegenden Seite der Straßenbahn wurden ab 1953 die Stadtteile Reutershagen I und Reutershagen II errichtet. Es waren die ersten Neubauviertel Rostocks nach dem Zweiten Weltkrieg. In Reutershagen I wurden noch Häuser mit klassischem Mauerwerk errichtet, im neueren Teil, Reutershagen II kam erstmals in Rostock Plattenbauweise zum Einsatz. Insgesamt wurden 9.772 Wohnungen für rund 25.000 Bewohner errichtet.

Heute ist der Stadtteil Reutershagen ein beliebtes Wohnviertel, sowohl für junge Familien, als auch für Alteingesessene. Anreiz sind die lockeren Bebauung, die Nähe zur Innenstadt, die guten Einkaufsmöglichkeiten und die vielen Grünflächen rund um den Schwanenteich.